Mi, 18. Juli 2018

Kassen erschöpft

14.06.2008 19:51

US-Demokraten fehlt Geld für Parteitag

15 Millionen US-Dollar, umgerechnet rund 10 Millionen Euro - genau diese Summe dürfte den US-Demokraten zur Finanzierung ihres Parteitags im August fehlen. Insgesamt 40,6 Millionen Dollar soll der zuständige Ausschuss nach einer Forderung des Demokratischen National-Komitees (DNC) für die Finanzierung aufbringen. Im vergangenen Monat hatte der Ausschuss jedoch bereits erklärt, nur über 25 Millionen Dollar zu verfügen.

Nach dem kräftezehrenden und finanziell aufwändigen Wahlkampf zwischen US-Präsidentschaftskandidat Barack Obama und seiner Konkurrentin Hillary Clinton scheinen die Kassen der Demokraten derart erschöpft zu sein, dass das Democratic National Convention Comittee (DNCC) eine für die kommende Woche geplante Presseführung durch das Tagungszentrum in Denver, wo der Parteitag der Demokraten vom 25. bis zum 28. August abgehalten wird, sogar kurzfristig verschob. Als Grund gab man sowohl finanzielle als auch logistische Probleme an.

Dennis Gallagher, Wirtschaftsprüfer der Stadt Denver, reagiert zunehmend besorgt auf den Geldmangel der Demokraten. In einem Brief an Bürgermeister John Hickenlooper erklärte er, er werde bereits von Bürgern auf der Straße angesprochen, die befürchteten, die Stadt müsse nun die Kosten für den Parteitag tragen.

Traditionell küren die Delegierten auf dem Parteitag ihren Präsidentschaftskandidaten und verabschieden ihr Parteiprogramm.

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