Abrüsten
McCain: Amerika soll Atomarsenal kürzen
In kaum verhüllter Kritik an Amtsinhaber George W. Bush forderte er, die USA müssten wieder „die Führung übernehmen, wie die Welt sie von uns erwartet - in der Tradition amerikanischer Präsidenten, die sich für eine Reduzierung der atomaren Bedrohung für die Menschheit eingesetzt haben“.
Die Bereitschaft des Präsidentschaftsbewerbers der Demokraten, Barack Obama, mit dem Iran und Nordkorea über deren umstrittene Atomprogramme zu sprechen, bezeichnete McCain als naiv. Allein durch Gespräche ließen sich die „feindliche Staaten“ nicht von ihrer Atompolitik abbringen. Doch auch die Vorstellung, die Weiterverbreitung der Atomwaffen allein mit militärischen Mitteln zu verhindern, wie es von den Falken in der gegenwärtigen US-Regierung erwägt wird, lehnte McCain ab.
Trotzige Reaktion aus dem Obama-Lager
Der Einsatz von Gewalt könne immer nur der letzte Schritt sein, keineswegs aber der erste, sagte er. In einer ersten Reaktion warf Obamas Wahlkampfteam McCain vor, eine Reihe von Ideen seines demokratischen Konkurrenten übernommen zu haben.
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