Schon wieder!
Piraten kapern vor Somalia holländisches Schiff
Laut Angaben der Reederei sind an Bord des Schiffes vier russische und fünf philippinische Besatzungsmitglieder, die Fracht aus der kenianischen Hafenstadt Mombasa nach Rumänien bringen sollten. Das Leben der Besatzung habe "oberste Priorität", betonte die Reederei.
Zuvor hatte ein Vertreter der kenianischen Seefahrtsbehörde mitgeteilt, die MV Amiya Scan habe Mombasa am Montag vergangener Woche verlassen. Danach sei der Kontakt zur Besatzung abgebrochen. Kurz zuvor war die unter jordanischer Flagge fahrende "Victoria" rund 40 Seemeilen vor Mogadischu von Piraten gekapert worden.
An der Küste vor dem Bürgerkriegsland Somalia verüben Piraten immer wieder Überfälle. Anfang April war die französische Luxus-Yacht "Le Ponant" entführt worden. Die Seeräuber ließen ihre Geiseln eine Woche später gegen ein Lösegeld des Reeders von rund 1,3 Millionen Euro frei. Ebenfalls im April wurde ein spanisches Fischerboot gekapert, das sechs Tage später nach der Zahlung eines Lösegeldes von 770.000 Euro freigegeben wurde.
Symbolbild
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