Verzweiflungstat
Mann in Texas tötet Familie und sich selbst
Ausland
12.05.2008 14:18
Vermutlich aus Verzweiflung über Geldnöte hat ein Mann im US-Bundesstaat Texas seine Frau sowie seine drei kleinen Kinder erschossen und sich anschließend selbst getötet. Nach einem Bericht des "Houston Chronicle" vom Sonntag wurden die fünf Leichen am Tag zuvor auf einer verwahrlosten Ranch in Houston gefunden.
Die Tatwaffe, ein Gewehr, lag neben dem toten Familienvater. Die Kinder waren sieben, sechs und drei Jahre alt. Zwei von ihnen, ein Bub und ein Mädchen, lagen in ihrem Blut auf Matratzen in einem Zimmer, die Mutter und ein weiterer Sohn wurden auf dem Fußboden in einem anderen Teil des Hauses entdeckt.
Dem "Chronicle" zufolge vermutet die Polizei, dass die aus Lateinamerika stammende Familie an erheblicher Geldnot litt und kaum etwas zu essen hatte. Nachbarn schilderten, der Mann habe Gelegenheitsarbeiten verrichtet und sei ein liebevoller Ehemann und Vater gewesen.
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