Am Laternenmast endete die Alko-Fahrt eines 15-Jährigen in Andorf: Der Lehrling hatte mit zwei gleichaltrigen, ebenfalls betrunkenen Burschen ein Auto gestartet. Fußgeher konnten gerade noch ausweichen, ehe der junge Alko-Lenker das Beute-Auto nach 300 Metern Fahrt in einer Kurve gegen den Mast lenkte.
Das schwer alkoholisierte Trio war nach einer Maiveranstaltung im Heimatort um 3.45 Uhr zu Fuß am Heimweg – und kam auf die Idee, nach offenen Autos zu suchen. Dabei fanden die Burschen neben der Hauptstraße den Pkw eines Andorfers (35). Der Schlüssel steckte, damit die Babysitterin den Wagen umparken kann, um mit ihrem Auto heimfahren zu können.
Beim Einsteigen wurden die Burschen von einem Passanten beobachtet, der dem offensichtlich betrunkenen, vermeintlichen „Autobesitzer und Fahrer“ den Schlüssel abnahm – und ihn dessen Begleitern aushändigte. Kurz darauf startete der Alko-Lehrling das fremde Auto und fuhr los.
Auf der Prambrücke gefährdete er einige Fußgeher, schaffte es noch 300 Meter weit zu einer Linkskurve. Dort rammte der 15-Jährige mit dem Wagen eine Straßenlaterne und eine Betonmauer. Das Auto ist Schrott, die Feuerwehr Andorf musste zudem auslaufendes Öl abfangen.
Polizisten schnappten den geflüchteten Jung-Alkolenker beim Bahnhof.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.