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26.07.2017 - 21:45
Foto: thinkstockphotos.de

Unberührtes Naturparadies: Französisch- Polynesien

08.02.2014, 17:00
Wer in Hiva Oa am Pool der einzigen Hotelanlage die Sonne genießt, hat sowohl einen wunderschönen Ausblick auf das Meer als auch auf die unberührte Berglandschaft. Wer hatte ihn noch nicht, den Traum vom Paradies? Gerade jetzt bei Winter, Schnee und Kälte malen viele im Geist exotische Bilder. Auf den Inseln Französisch-Polynesiens werden diese Sehnsüchte wahr.

Es ist kalt in Österreich – sogar sehr kalt. So manchen Menschen mag das vielleicht nichts ausmachen, immerhin ist man das bei uns ja nicht anders gewohnt. "Das bisserl Kälte ist doch nicht das Ende der Welt", hat meine Oma immer gesagt. Und damit hat sie sogar Recht behalten.

Sommer am anderen Ende der Welt

Denn am anderen Ende, oder besser gesagt auf der anderen Seite der Welt, sieht es wahrhaftig ganz anders aus. Würde man sich von Österreich aus geradewegs durch den Erdkern bohren, würde man in Französisch- Polynesien wieder herauskommen. Von Winter, Eis und Kälte ist hier aber weit und breit nichts zu sehen.

Schneeweiß sind nur die Sandstrände. Wie feine, etwas verschwommene Pinselstriche umranden sie die Lagunen, die in vielen Farbschattierungen strahlen – von Dunkelblau über Hellblau bis hin zu tiefem Türkis. Aus dem kristallklaren Wasser erheben sich kleine Inseln mit üppiger Vegetation. Wer je von einer eigenen Insel geträumt hat, der hatte genau dieses Bild vor Augen – das Bild von Tahiti und Bora Bora.

Natur pur und tropische Gastfreundschaft

Was hier klingt wie pure Übertreibung, ist nichts anderes als Natur pur. Gleich bei der Ankunft auf dem Flughafen von Tahiti erfüllt einen der bezaubernde und süße Duft von Frangipani und Tiare- Blumen. Er und die tropische Wärme lassen die Müdigkeit nach der 24 Stunden langen Anreise rasch vergessen. Schon vom Flugzeugfenster aus scheint es, als könne man durch das türkisfarbene Wasser jedes Sandkorn sehen.

Vor der Passkontrolle in Papeete, der Hauptstadt von Französisch- Polynesien, spielt eine kleine Musikgruppe lokale Lieder auf der Ukulele. Diese Begrüßung mag auf den ersten Blick und in der heutigen Zeit wie Kitsch erscheinen, ist hier aber Tradition. Dazu gehören auch die Blumenketten, die nicht nur Touristen umgehängt bekommen, sondern auch Einheimische, die von ihren Familienangehörigen erwartet werden.

Interessante Museen, majestätische Bergketten

So oder so sind die Bewohner nicht auf Touristenfang. So wird auch ein Besuch auf dem bunten Markt in Papeete nicht zum Spießrutenlauf. Wer hier nur schauen will, muss sich nicht vor laut schreienden Verkäufern fürchten. Ebenso interessant sind die verschiedenen Museen, etwa das Perlenmuseum oder auch das "Tahiti und seine Inseln"- Museum.

Weitere Highlights auf Tahiti sind die Bergkette Les Diadèmes sowie eine Fahrt entlang der felsigen Küstenstraße im Osten der Insel. Dort warten lange schwarze Basaltstrände und bei gutem Wellengang auch etliche Surfer. Tahitis Küste selbst beeindruckt mit Lavahöhlen, Wasserfällen und dazwischen schönen Ausblicken.

Bora Bora: Die "Perle des Pazifiks"

Noch bekannter ist die Inselgruppe Bora Bora, 280 Kilometer nordwestlich von Tahiti. Nicht zu Unrecht wird sie die "Perle des Pazifiks" genannt. Die stolze Silhouette des 727 Meter hohen Berges Otemanu machen Bora Bora zum Paradies auf Erden. Unzählige Tophotels lassen den Gästen keine Wünsche offen. Besonders beliebt sind die luxuriösen Überwasser- Bungalows.

Glasfenster im Boden bieten einen schönen Ausblick auf die Unterwasserwelt. Absolute Highlights sind hier aber Bootsfahrten in der Lagune mit einer Rochenfütterung, ein Helikopter- Rundflug oder ein Tauchgang inmitten von Manta- Rochen.

50- Meter- Brücke verbindet zwei Inseln

Noch weitaus schöner sind die Inseln fernab des Tourismus. Als Geheimtipp empfehle ich außerdem die Insel Huahine. Dabei handelt es sich eigentlich um zwei Inseln, die mit einer 50 Meter langen Brücke verbunden sind: Die große heißt Huahine Nui, die kleine Huahine Iti.

Eine Besichtigung wert sind besonders die Ruinen eines königlichen Dorfes samt Opfertempeln und einem See mit 300 Jahre alten Steinen. Ein Highlight sind die 16 restaurierten Monolithen. Sie erinnern ein wenig an Stonehenge und die Osterinsel. Außerdem gibt es dort traumhafte verlassene Strände, kristallklares Wasser und Korallenriffs – ein Traum für Individualreisende.

Marquesasinseln: Weniger Strand, mehr Einsamkeit

Nicht weniger beeindruckend sind die Marquesasinseln. Sie unterscheiden sich deutlich von den Gesellschaftsinseln Tahiti und Bora Bora. Vor allem die beiden größten Inseln Nuku Hiva und Hiva Oa verkörpern den Traum vom wahren Paradies – fast wie in einem Märchen. Hier gibt es zwar nur wenige Sandstrände, dafür bieten sie eine fast unberührte ursprüngliche Landschaft mit steilen Gipfeln und Gebirgszügen und tiefen Tälern – Einsamkeit und grüne tropische Landschaft, so weit das Auge reicht.

Es gibt Kokoshaine und alte Ausgrabungs- und Kultstätten, die Zeugnis der marquesischen Kultur sind. Am besten erkundet man diese Inseln mit dem Geländewagen. Doch wer es romantisch mag, kann sich auch auf den Rücken eines Pferdes schwingen und durch die endlos grüne Landschaft reiten. Auf Hiva Oa wartet die Stadt Atuona. Hier steht das Wohnhaus Paul Gauguins, des berühmten französischen Malers, der hier im Jahre 1903 auch gestorben ist. Es gibt auch ein Museum, das ihm gewidmet ist. Sein reich verziertes Grab kann man auf dem Calvary- Friedhof besuchen.

Schiffbrüchiger verliebte sich in Tahiti

Wer einmal in Französisch- Polynesien war, will hier nie mehr fort. Das bestätigt Roger Owen, Restaurantbesitzer auf Tahiti. Das Segelboot des heute 77 Jahre alten Briten war 1961 bei einem heftigen Sturm vor der Küste zerschellt.

Gestrandet, blieben der damals 24- Jährige und sein Segelkumpan im Paradies, heirateten und leben dort heute glücklich mit ihren Familien. Seine Geschichten erzählt er gerne den Besuchern seines Gaugin Restaurants an der Ostküste der lediglich 1.042 Quadratkilometer großen Insel: "Zuerst verliebte ich mich in Tahiti. Alles andere kam danach!"

08.02.2014, 17:00
Ed Ricker, Kronen Zeitung
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