Mit maximal 15.000 Euro wurde der Umstieg auf biologische Landwirtschaft seitens des Lebensministeriums bisher prämiert. Geld, das wegen der teuren Investitionen (tierfreundliche Freilaufställe etwa) dringend nötig wäre. „Ohne diese Bio-Förderung kann das kein heimischer Bauer schaffen. Vor allem jetzt in wirtschaftlich schweren Zeiten nicht“, bestätigt Grünen-Agrarsprecher Wolfgang Pirklhuber. Und dennoch wurde bis 2015 ein totaler Förderstopp verfügt.
„Der Todesstoß für die heimische Bioszene. Noch ist jeder 10. Biobauer in Europa ein Österreicher – doch die Schar von jetzt stolzen 20.700 Ökolandwirten wird drastisch schrumpfen“, befürchten auch andere heimische Experten. Bei entsprechendem Geldfluss würden allerdings 200 jährlich auf „Öko“ umstellen.
Dabei stünden die Chancen jetzt so gut wie nie: Bei der derzeit laufenden AMA-Lebensmittelwoche in Frankfurt am Main (Deutschland) findet Gutes vom rotweißroten Bio-Bauernhof reißenden Absatz.
von Mark Perry, Kronen Zeitung
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