Obwohl sich Karas zuletzt trotz über 100.000 Vorzugsstimmen im EU-Wahlkampf bereit erklärt hatte, auf die Kandidatur zum Delegationsleiter zu verzichten, scheinen die Unstimmigkeiten innerhalb des ÖVP-Teams im Europaparlament nicht ganz geglättet zu sein.
Nach der Stimmenthaltung bei der internen Wahl sagte Karas, dass er sich angesichts von rund 110.000 Vorzugsstimmenwählern auf jeden Fall "mit ganzer Kraft dafür einsetzen, dass weiterhin eine klare proeuropäische Linie verfolgt wird, und dass es zu einer Europäisierung der Innenpolitik und nicht zu einer Nationalisierung der Europapolitik kommt". Er werde seine Tätigkeit im Europäischen Parlament offen und transparent halten. Neuerlich verwies er darauf, dass er "mit Gleichgesinnten ein unabhängiges Bürgerforum Europa 2020 auf neutralem Boden gründen" werde, das zur "Drehscheibe der Europapolitik in Österreich werden soll".
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