Werbung
Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
09.12.2016 - 07:13
Foto: apple.com

Browser- Hass: Safari ist neuer Internet Explorer

02.07.2015, 07:30
Lange Zeit galt Microsofts Internet Explorer unter Web-Entwicklern als Inbegriff der Inkompatibilität, doch nun gibt sich der Redmonder Software-Riese geläutert und führt Ende des Monats mit Edge einen modernen Browser ein, der offenbar auch bei Entwicklern auf Gegenliebe stößt. Für sie ändert sich derweil das Feindbild: War bislang der Internet Explorer der meistgehasste Browser, ist es nun Apples Safari.

Diesen Sinneswandel beschreibt der Squarespace- Entwickler Nolan Lawson in einem Blogeintrag , den er nach der Web- Entwicklerkonferenz EdgeConf in London verfasst hat. Auf der Konferenz seien alle großen Browser- Hersteller – Google, Microsoft, Mozilla und Opera – vor Ort gewesen, um mit den Entwicklern die aktuellen Trends am Browsermarkt zu diskutieren. Nur Apple habe gefehlt – was Lawson allerdings nicht wirklich überrascht hat.

Safari- Team bei Neuerungen im Rückstand

Vom Safari- Team komme seit Jahren nichts Neues mehr, man sei bei der Implementierung neuer Technologien mittlerweile das Schlusslicht am Browsermarkt. Und selbst wenn Apple einmal neuere Programmierschnittstellen implementiere, geschehe dies oft so halbherzig, dass sie für Entwickler erst wieder nutzlos seien.

Als Beispiel nennt Lawson die Webtechnologie IndexedDB, die von den meisten Browsern seit mittlerweile drei Jahren unterstützt wird. Apple hingegen unterstützte die Technik erst Mitte 2014 – und implementierte sie zunächst so schlecht, dass sie erst jetzt, ein Jahr später, wirklich genutzt werden könne.

Angebot und Nachfrage als Henne- Ei- Problem

Bei Apple erkläre man dieses Vorgehen mit der fehlenden Nachfrage, schreibt Lawson. Man wolle keine Arbeit in ein Feature investieren, das ohnehin kaum genutzt werde. Hier sieht Lawson allerdings ein Henne- Ei- Problem. "Natürlich will keiner IndexedDB verwenden, wenn dessen Unterstützung im Browser komplett kaputt ist", klagt er. Würde die Technologie mit Safari funktionieren, könnte dies hingegen Entwickler anlocken.

Aufgrund dieser Entwicklungspolitik gelte Apples Safari in Entwicklerkreisen mittlerweile als der neue Internet Explorer, also als jener Browser, der es Entwicklern besonders schwer macht und nicht gerade mit Kompatibilität glänzt.

Unter Steve Jobs war Apple noch innovativer

Besonders traurig dabei sei, dass Apple laut Lawson einst unter Steve Jobs einer der innovativeren Browser- Hersteller war und beispielsweise schon vor vielen Jahren auf HTML5 als Ersatz für Adobes ständig mit Sicherheitslücken geplagtes Flash gesetzt hat. Dieser Spirit sei verlorengegangen, mittlerweile mache Apple eher durch Trägheit von sich reden.

Die Stimmung auf der EdgeConf habe deutlich wiedergegeben, was Web- Entwickler von Apples Browser halten. "Ihr Logo leuchtete auf fast jedem Laptop im Raum, und trotzdem wagte es niemand, ihren Namen auszusprechen", beschreibt Nolan die Konferenz, bei der Entwickler Apple nur mehr als "diese bestimmte Fruchtfirma" oder "ein Unternehmen in Kalifornien" umschrieben haben sollen.

02.07.2015, 07:30
der
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der #Netiquette# widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Jetzt online spielen!
Werbung
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2016 krone.at | Impressum