Killer-Virus
Mann in China stirbt an Vogelgrippe – WHO besorgt
Im Spital wurde er dann positiv auf das Vogelgrippe-Virus H5N1 getestet. Es ist der erste Todesfall eines an Vogelgrippe erkrankten Menschen in China seit 18 Monaten. Die Behörden zeigten sich über den neuen Fall erstaunt, da der Mann offenbar in dem Monat vor seiner Erkrankung keinen direkten Kontakt mit Geflügeltieren hatte. Auch die Stadt hatte er offenbar nicht verlassen.
Die Weltgesundheitsorganisation WHO zeigte sich Bekanntwerden der Erkrankung des Mannes besorgt. Eine der größten Ängste der Organisation ist, dass sich eine Virus-Variante entwickelt, die von Mensch zu Mensch übertragbar ist. Dies könnte zu einer Pandemie ungekannten Ausmaßes führen.
Shenzhen grenzt an die Metropole Hongkong, wo bereits Tausende Hühner getötet wurden, nachdem das Virus Mitte Dezember bei drei Tieren nachgewiesen worden war. Die Behörden in China erklärten, eng mit Hongkong zusammenzuarbeiten und die Maßnahmen zu erhöhen, um die Epidemie unter Kontrolle zu halten. Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Hongkong sagte, die Wachsamkeit werde erhöht.
Das H5N1-Virus ist hochgradig gefährlich. Es tötet fast alle Vögel und bis zu 60 Prozent aller infizierten Menschen. Seit 2003 sind weltweit 573 Menschen an der Vogelgrippe erkrankt, 336 starben. Die chinesischen Behörden sind besonders besorgt über die mögliche neue Ansteckung eines Menschen, weil die jährliche Reisewelle zum chinesischen Neujahr unmittelbar bevorsteht.







Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.