Erste Erfolge
Fukushima: Wasser soll dekontaminiert werden
Mit der neuen Anlage sollen die großen Mengen hochgradig verseuchten Wassers gereinigt werden, die in der stark zerstörten Atomanlage zur Kühlung der Reaktoren schwappen. Tepco hätte das System schon früher einsetzen wollen, aufgrund von technischen Problemen musste die Inbetriebnahme allerdings ein wenig verschoben werden.
Entschädigungsgesetz verspricht Hilfe
Unterdessen brachte die Regierung in Tokio ein Gesetz auf den Weg, das bei der Entschädigung der Opfer der Katastrophe helfen soll. Das Gesetz sieht nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Kyodo die Schaffung eines Fonds vor, der Tepco bei den horrenden Entschädigungszahlungen unterstützt.
In den Fonds sollen neben der Regierung auch andere Energieversorger Geld einzahlen. Tepco kündigte an, mithilfe des Fonds Entschädigungen "fair und prompt" zu zahlen. Der Konzern hoffe, dass das Gesetz dafür möglichst schnell beschlossen werde.
Kinder in Fukushima sollen Dosimeter erhalten
Auch für besorgte Eltern soll es nun eine kleine Hilfe geben, Behörden der japanischen Stadt Fukushima wollen rund 34.000 Kinder mit Dosimetern ausstatten, um die Familien zu beruhigen. Wie das Bildungsbüro der Stadt am Dienstag mitteilte, sollen die Messgeräte im September für drei Monate an Kinder zwischen vier und 15 Jahren verteilt werden. Sie sollen die Dosimeter rund um die Uhr tragen.
Seit dem verheerenden Erdbeben und dem anschließenden Tsunami am 11. März sind zahlreiche Menschen um die Gesundheit ihrer Kinder besorgt. Mit den Messgeräten soll ihnen diese Angst ein wenig genommen werden.







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