Veranstaltungen in Innsbruck, die auch von der Stadt unterstützt werden, sind verpflichtet, das Logo der Stadt auf ihrem Werbematerial zu verwenden. Mitte November wurde das neue, aber umstrittene "Inns’bruck"-Logo vorgestellt. Doch bis heute – fast drei Monate später – zierte das neue Design noch immer keine Veranstaltung bis auf das Air & Style. "Es gibt noch keine offizielle Freigabe", hören die Veranstalter von den Beamten.
"Die Freigabe erfolgt jedoch schrittweise"
Selbst auf der Homepage der Stadt ist der neue "Inns’bruck"-Schriftzug nicht zu finden. Steht Innsbruck etwa nicht mehr zum viel kritisierten 35.000-Euro-Logo? "Doch! Das Logo steht außer Frage", stellt Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer klar. "Die Freigabe erfolgt jedoch schrittweise." Derzeit würden Drucksorten, Briefpapier etc. nach und nach ausgetauscht. "Erst wird das alte Material aufgebraucht. Das spart Geld!", erklärt die Bürgermeisterin. Bis Mitte Mai wird der Relaunch der Homepage vollzogen und parallel wird an einem "Anwendungsmanual" (= Handbuch, Anm.) für das Logo gearbeitet.
Gleiches gilt auch für den Tourismusverband, der ja anlassbezogen leicht veränderte Logos benötigt. Zusammen wird dann am 15. März die neue Homepage mit gemeinsamer Startseite präsentiert. Und in den nächsten zwei Monaten sollen alle Drucksorten mit dem alten Logo aufgebraucht sein. Veranstalter könnten nun sogar schon früher als geplant Zugang zum neuen Logo erhalten: "Ich werde diese Anfragen als Vorschlag aufnehmen und möglichst rasch das Logo zur Verfügung stellen", verspricht die Bürgermeisterin.
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