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An Elektro-Autos führt kein Weg mehr vorbei

14.04.2010, 16:26
An Elektro-Autos führt kein Weg mehr vorbei (Bild: Peugeot)
Foto: Peugeot
Die ersten serienmäßigen Elektro- Autos kommen heuer auf den Markt. Magna entwickelt mit Ford den E- Focus – Ziel von Magna ist, E- Autos auch in Graz zu bauen. Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) will die Murmetropole gar zum österreichischen Zentrum für E- Mobilität machen. Und die EStAG initiiert ein Kompetenzzentrum.

Zwischen 30.000 und 40.000 Euro werden die Elektro- Autos von Mitsubishi, Peugeot (im Bild der iOn) usw. kosten, die heuer auf den Markt kommen. Die Anschaffungskosten sind also noch hoch.

Förderungen für E- Autos sollen her
Nagl, EStAG- Vorstand Oswin Kois und Magna- Manager Othmar Peier fordern deshalb Förderungen vom Bund ein. Kois: "In Skandinavien entfallen beim Kauf eines E- Autos die Steuern." Einigkeit herrscht auch darin, dass an der E- Mobilität kein Weg mehr vorbei führt. Die Menschen wollten nicht mehr abhängig sein vom Ölpreis. Strom zu tanken wäre ungleich günstiger als Benzin oder Diesel. Dazu komme natürlich auch der Faktor Umweltschutz – Elektro- Autos fahren schadstofffrei.

Entscheidend ist dabei, wie der Strom gewonnen wird. Wird der Mehrbedarf durch die E- Autos nicht durch erneuerbare Energie (Wasser, Solar, Wind) gedeckt, verpufft die Schadstoffreduktion fast gänzlich.

EStAG- Vorstand Kois: "Wenn wir davon ausgehen, dass 2020 fünf Prozent der Steirer per E- Mobil unterwegs sind, entspricht das einem Strombedarf von etwa 35.000 Haushalten. Dafür bräuchten wir zwei Wasserkraftwerke in der Größe des geplanten Kraftwerk- Graz an der Mur. Hier müssen wir uns etwas überlegen."

von Gerald Richter ("Steirerkrone") und steirerkrone.at

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