Er lebt seit 15 Jahren in Österreich, hat als Autohändler und Geschäftsmann gearbeitet und u.a. eine Reinigungsfirma besessen: der Austro-Ägypter Hussein Barakat (links im Bild). Doch nun hat der 52-Jährige weit höhere Ziele. Er will ägyptischer Präsident werden - und damit Nachfolger des gestürzten Mubarak (rechts auf Transparenten).
"Soziale Gerechtigkeit schaffen"
Die Facebook-Seite für den Wahlkampf gibt es schon, und Barakat hat ziemlich konkrete Vorstellungen. "Wir müssen das Gesundheitssystem verbessern und soziale Gerechtigkeit schaffen. Vor allem für Frauen und Kinder. Der Analphabetismus muss endlich bekämpft werden", sagt er im Gespräch mit der "Krone".
Das Präsidentenamt will Barakat auf maximal zwei Wahlperioden begrenzen und viel für den Umweltschutz tun: Durch die Pflanzung von einer Milliarde Dattelpalmen sollen Tausende Jobs geschaffen werden.
Barakat zu seinem politischen Traum: "Ich wurde jahrelang vom Mubarak-Regime verfolgt, jetzt habe ich die Chance, etwas zu verändern!" Ob ihm das Wunder gelingen kann, wird die Zukunft weisen. Aber im Land der Pharaonen ist ja vieles möglich...
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