Aktion scharf in Tirol

Schwere Mängel bei Gefahrengut-Lkw entdeckt

Österreich
31.03.2007 00:30
Bei weitläufigen Kontrollen von Gefahrenguttransporten sind Beamten in Tirol am Donnerstag etliche Verkehrssünder ins Netz gegangen: Einer der "Täter", ein holländischer Lkw, transportierte 10 Tonnen Sprengstoff in nicht ordnungsgemäßer Verpackung!

Das Landespolizeikommando stellte etliche schwere Übertretungen im Bereich des Gefahrenguttransportes fest. Im Zuge der "Aktion scharf" entdeckte man bei dem holländischen Fahrzeug, das die geladenen 10 Tonnen an Explosivstoffen nicht entsprechend gesichert hatte, auch erhebliche Schäden am beförderten Großcontainer.

Verstoß auch aus Österreich
Auch ein österreichisches Fahrzeug befand sich unter den Verkehssündern: Das Tankfahrzeug transportierte 24.000 Liter einer giftigen und ätzenden Flüssigkeit, die im betreffenden Tank eigentlich nicht befördert werden durfte. Der Fahrer hatte außerdem vergessen, den Deckel des Tanks zu schließen!

Weitere schwere Vergehen
Neben den zwei schweren Vergehen konnten vom Fachbereich Gefahrengut der Landesverkehrsabteilung noch weitere sechs Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen werden, die gegen das Gefahrengutbeförderungsgesetz verstoßen hatten.

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