Vom ersten Stock aus "schupfte" die Frau die beiden in die Arme des Lokalbesitzers aus dem Erdgeschoss. Nachdem die Kinder in Sicherheit waren, flüchteten die Mutter sowie die Tante mit einem Sprung durchs Fenster. Andere Bewohner retteten sich auf den Fenstersims des Altbau-Gebäudes, klammerten sich an der Mauer fest und warteten auf die Feuerwehr.
Insgesamt wurden acht Personen von den Einsatzkräften aus den Flammen geborgen. Rund zehn Menschen wurden mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Darunter befanden sich auch die beiden Kleinkinder sowie die Frauen, die sich mit einem Sprung aus dem brennenden Haus gerettet hatten.
Rund zwei Stunden kämpften die Feuerwehrmänner gegen die Flammen. Umliegende Straßen wurden im Zuge der Arbeiten gesperrt. Kurz vor 20.30 Uhr wurde der Einsatz beendet. Brandstiftung kann als Ursache für das Feuer nicht ausgeschlossen werden. Derzeit wisse man allerdings nur, dass beim Hauseingang gelagerte Polstermöbel in Brand geraten seien, so die Polizei. Die Einrichtungsgegenstände wurden bereits vor Wochen unerlaubt bei der Türe deponiert.
Symbolbild
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