"Angel" - zu Deutsch "Engel" - unter diesem unauffälligen Namen handelte das zwielichtige Unternehmen mit erschütternden Bildern und Videos schon seit Jahren im Internet. Rund 700 Kunden dieses Kinderpornorings hatte die griechische Polizei seit 2006 ausgeforscht und verhaftet - viele der Verdächtigen mehrmals.
Nun dürfte den Cyber-Ermittlern jedoch ein empfindlicher Schlag gegen das Netzwerk gelungen sein. Nach Hinweisen von einem Software-Unternehmen aus den USA kam es jetzt zu mehr als 20 Hausdurchsuchungen.
Dabei wurde im Haus des Österreichers auf Lefkada - einer Insel an der Westküste Griechenlands - besonders brisantes und erschreckendes Material in rauen Mengen sichergestellt. Auf gleich mehreren vernetzten Computern stellte man bei dem Auswanderer Tausende Videos und Bilder von Vergewaltigungen sicher. Keines der Kinder soll älter als zehn Jahre sein.
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