Luger beruft sich mit seinem "Nein" zu Umweltzonen auf eine Studie des Cottbusser Professors Detlev Möller. Dieser kam zu dem Ergebnis, dass Umweltzonen primär zu höheren Einnahmen aus Strafgeldern für die Städte führen. Der Einfluss auf die Luftqualität sei so gering, dass die Bedeutung für den gesamte Feinstaub-Belastung oft nicht einmal mehr nachweisbar sei.
Zu Lasten der sozial Schwachen
Die Citymaut hingegen träfe die Falschen. "Vor allem Einkommensschwache werden durch solche Verbotszonen benachteiligt", betont Luger. Für den Verkehrsreferenten ist der Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel wie der zweiten Straßenbahnachse für Linz der bessere Weg zur Verminderung von Verkehrsemissionen.
Schelte erntet Lugers Vorstoß jedoch von der Grünen Umwelt-Stadträtin Eva Schobesberger. "Der Verkehr ist Hauptverursacher von Feinstaubbelastungen. Ich erwarte mir von Stadtrat Luger, dass er dieses Problem entsprechend ernst nimmt."
OÖ-Krone
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