Eltern beschwindelt

Maturaprüfung von Linzerin war erlogen!

Oberösterreich
30.06.2008 20:28
„Hauptmann von Köpenik“ hätte seine helle Freude mit einer 18-jährigen Linzerin. Sie hatte es geschafft, ihren Eltern ein Jahr lang zu verheimlichen, dass sie sitzengeblieben war. Erst als sie mit ihren früheren Klassenkameraden auf Maturareise fuhr, flog der Schwindel zu Schulende auf.

Ein Anruf besorgter Lehrer des „Akademischen Gymnasiums“ bei den Eltern hatte diesen die Augen geöffnet. Die Pädagogen hatten Angst um das Mädchen, weil es unentschuldigt nicht in die Schule kam. Die Eltern waren verdutzt. Ihre Tochter habe doch die Matura gemacht und sei mit ihrer Klasse auf der dazugehörigen Reise.

Auf Maturareise war sie auch, aber von einer Reifeprüfung keine Rede - war das Mädchen doch noch immer in der 7. Klasse. Die Schülerin hatte es ein Jahr lang geschafft, die Ehrenrunde geheim zu halten. Zur Maturazeit ging sie festlich gekleidet aus dem Haus, damit der Schwindel nicht auffiel.

Direktor Mag. Johann Baumgartner sieht die Affäre zu Schulende eher locker: „Natürlich ist das eine ungenehmigte Absenz der Schülerin. Sie bekommt eine Betragensnote, und damit hat es sich seitens der Schule auch schon. Den Rest muss sie sich mit ihren Eltern ausmachen.“



 

 




Foto: Christof Birbaumer

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