Yoshio Sakamoto arbeitet seit 28 Jahren für Nintendo, weshalb er offenbar schon weiß, was die neue Wii zu bieten hat. Auf die Frage im Interview mit "3D Juegos", ob die kommende Konsole überraschen werde, antwortete Sakamoto, Nintendo habe immer die Notwendigkeit verspürt, seine Kunden mit einer neuen Konsole zu erstaunen.
"Wir haben noch nie das gemacht, was alle anderen machen. Wir erschaffen lieber etwas Neues, das Aufmerksamkeit auf sich zieht, und ich glaube, dass sich das auch diesmal nicht ändert", so Sakamoto. Details zu der Konsole sind weiterhin rar. Bekannt ist von Mario-Erfinder Shigeru Miyamoto lediglich, dass auch der Wii-Nachfolger über Bewegungssteuerung verfügt. Das gehört allerdings bereits zur Konsolen-Standardausrüstung, nicht nur diesbezüglich sondern auch was hochauflösende Grafik betrifft wurde Nintendo von den Konkurrenten Microsoft und Sony bereits überholt.
Direkte Konkurrenz nicht erwünscht
Zwar verkauft sich die Wii weiterhin prächtig, doch mit dem Start von Kinect für die Xbox 360, wo keine Controller mehr benötigt werden, und Move für die PlayStation 3, das durch besonders exakte Bewegungssteuerung punkten soll, könnte sich das ändern. Dennoch will Nintendo offenbar nicht in direkte Konkurrenz mit der High-End-Grafik treten und stattdessen mit einer neuen Überraschung punkten, genau wie die Wii 2006 mit der damals revolutionären Bewegungssteuerung.
3DS als erste Revolution 2011 - dann erst die neue Wii
"Ich bin mir sicher, dass die neue Maschine von Nintendo wieder alle mit offenen Mündern stehen lassen wird", zeigte sich Sakamoto überzeugt. Mehr Details werden nach dem Start der tragbaren Nintendo-Konsole 3DS erwartet, die Anfang kommenden Jahres zuerst in Japan, später im Rest der Welt an den Start geht. Auch sie gilt als Revolution, immerhin ist erstmals dreidimensionales Betrachten von Spielen, Fotos und Videos ohne 3D-Brille möglich.
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