So, 19. November 2017

Alles verschlüsselt

27.07.2016 11:08

Kärntner Firma wurde Opfer von Erpresser-Software

Ein Klagenfurter Unternehmer ist Opfer einer Erpresser-Software geworden. Nach Angaben der Polizei wurde sein Firmenserver von einem Virus befallen, das sämtliche Firmendaten verschlüsselte. Wenig später ging eine Geldforderung über mehrere Tausend Euro ein.

Der 53-Jährige hatte einen Link in seinem E-Mail-Postfach angeklickt und so die Ransomware auf seinen Server bekommen. Sämtliche Daten sind blockiert, seinen Angaben zufolge wird die Wiederherstellung mehrere Zehntausend Euro kosten. Er erstattete Anzeige.

Ransomware ist für die EU-Strafverfolgungsbehörden eine der derzeit größten Bedrohungen. Dem Sicherheitsanbieter Kaspersky zufolge stieg die Zahl der von Ransomware attackierten Nutzer von 2015 auf 2016 um 550 Prozent an - von 131.000 auf 718.000.

Hilfe für Betroffene bietet seit Kurzem das von der europäischen Polizeibehörde Europol ins Leben gerufene Portal nomoreransom.org, über das Opfer von erpresserischer Software kostenlos Tools zur Entschlüsselung ihrer in Geiselhaft genommenen Daten herunterladen können.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden