Sa, 18. November 2017

Neues GMail-Feature

24.06.2015 09:54

Bereits verschickte E-Mails zurückrufen: So geht‘s

Rechtschreibfehler in der Bewerbung, der falsche Empfänger im Läster-Mail: Wer E-Mails verschickt, kann in so einige Fettnäpfchen treten. Einmal versandt, kann eine solche E-Mail normalerweise nicht mehr zurückgerufen werden. Die Folgen sind vielfältig: Schlechter Ersteindruck beim Arbeitgeber oder purer Zorn beim falschen Empfänger, der im Läster-Mail womöglich selbst Thema ist. Google hat jetzt eine Lösung für solche Szenarien parat und lässt GMail-User Mails bei Bedarf zurückrufen.

Die Funktion steht nur in der Web-Version des Google-Maildienstes zur Verfügung und kann dort in den Einstellungen aktiviert werden. Klicken Sie dazu auf das Zahnrad rechts über Ihrem Posteingang und öffnen Sie den Einstellungsbereich. Dort finden Sie im Reiter "Allgemein" unter dem Punkt "Versand rückgängig machen" die entsprechende Einstellmöglichkeit.

Ein Häkchen aktiviert den Abbruch-Timer
Ein Häkchen reicht, und schon können Sie Ihre Mails zurückrufen – zumindest während der ersten Sekunden nach dem Versand. Risikofreudige können den Timer auf fünf Sekunden setzen, wir raten aber, den maximalen Abbruchzeitraum von 30 Sekunden einzustellen.

So können Sie Mails nach dem Versand über die im oberen Bereich von GMail auftauchende Versandbenachrichtigung noch eine halbe Minute lang zurückrufen, falls Sie einen Fehler entdecken oder es sich anders überlegt haben. Vorsicht: Wenn man die Benachrichtigung wegklickt, kann das E-Mail nicht mehr zurückgerufen werden.

Google experimentierte lang mit neuer Funktion
Wie das IT-Magazin "PC World" berichtet, hat Google bereits seit sechs Jahren mit dem Feature experimentiert, es aber erst jetzt für die breite Masse der GMail-Nutzer freigeschaltet. Bei der alternativen GMail-App "Inbox" für das Handy gibt es das Feature mittlerweile ebenfalls, dort wurde es sogar schon etwas früher freigeschaltet.

Aktuell steht das Rückruf-Feature für versendete E-Mails nur bei Google zur Verfügung, und dort nur über den hauseigenen Webmail-Dienst. Wer seine Mails mit einem Client wie Thunderbird oder Outlook bearbeitet, kann die Funktion nicht nutzen und auch Kunden anderer E-Mail-Anbieter müssen vorerst auf die Funktion verzichten. Dass vergleichbare Features künftig auch bei anderen E-Mail-Anbietern umgesetzt werden, ist aber durchaus möglich.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden