Mo, 20. November 2017

Nur für P1-Besitzer

19.02.2015 15:24

McLaren präsentiert lächelnden 1.000-PS-Boliden

Letztes Jahr hat McLaren das Konzeptauto des P1 GTR vorgestellt, auf dem Genfer Automobilsalon (5. bis 15. März) wird der 1.000 PS-Rennwagen nun Realität. Kaufen kann die Extremversion ohne Straßenzulassung aber nur, wer schon das rund eine Million Euro teure Standardauto besitzt. Vielleicht schaut er vorn vorn deshalb so aus, als würde er lächeln: "Du kriegst mich nicht!"

Die leichte und nur 3,2 mm dicke Windschutzscheibe der McLaren P1 Straßenversion wurde beibehalten, während die Seitenfenster nun aus speziellem Polycarbonat aus dem Motorsport gefestigt sind und über ein sogenanntes "Ticket-Fenster" auf der Fahrerseite verfügen. Die Glas-Paneele im Dach und in der Motorraumabdeckung wurden durch Carbonfaserpaneele ersetzt. Durch diese Maßnahmen konnte insgesamt 50 Kilogramm Gewicht gegenüber der Straßenversion eingespart werden.

Auffällig ist die Optik: Am Heck der Rennstreckenversion befindet sich, im Gegensatz zum Straßensportler, ein festmontierter Heckflügel. Gemeinsam mit den aerodynamischen Klappen vor den Vorderrädern, trägt der zur Erhöhung des Abtriebs bei. Die großen Doppelauspuffrohre aus einer Titan-Legierung sparen weitere 6,5 Kilogramm gegenüber der mit 1.500 Kilogramm bereits sehr leichten Straßenversion ein.

Auch der Antriebsstrang wurde für die Anforderungen auf der Rennstrecke überarbeitet. Dazu ersetzen die Techniker Kernelemente durch für den Motorsport entwickelte Teile, die für dauerhafte Hochgeschwindigkeitsnutzung besser geeignet sind. Darüber hinaus fielen Bauteile innerhalb des Antriebsstranges des McLaren P1, die speziell für die Nutzung auf öffentlichen Straßen bestimmt waren, zur Gewichtseinsparung weg.

Angetrieben wird der P1 GTR von einem 3,8-Liter-V8-Benziner und einem Elektromotor, die zusammen rund 1.000 PS entwickeln. Im Standardmodell leistet die Kombination aus 3,8-Liter-V8 und Elektromotor 916 PS. Den Preis für den Supersportler nennen die Briten noch nicht, vermutlich werden wohl knapp 2,5 Millionen Euro dafür fällig.

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