Sa, 16. Dezember 2017

Strengere Regeln

03.02.2015 10:20

US-Regulierer macht sich für Netzneutralität stark

Die US-Telekom-Aufsicht FCC will nach Medienberichten gegen bezahlte Überholspuren im Internet vorgehen. Das wäre ein Erfolg für die Befürworter der sogenannten Netzneutralität, nach der alle Arten von Daten gleich behandelt werden müssen.

Die FCC wolle die Anbieter von Breitbandinternetanschlüssen künftig mit Telekomunternehmen gleichsetzen, berichteten die "New York Times" und das "Wall Street Journal" in der Nacht auf Dienstag. Das würde der Behörde mehr Regulierungsmöglichkeiten als heute geben.

Gar nicht schmecken dürfte dies US-Internetanbietern wie Verizon oder Comcast. Sie fordern Überholspuren und somit eine Aufweichung der Netzneutralität im Internet, um bestimmten Diensten wie zum Beispiel Gesundheits- oder Verkehrsanwendungen eine schnellere und gesicherte Datenübertragung zu ermöglichen.

Verfechter der Netzneutralität befürchten hingegen, das könnte am Ende kleinere Firmen benachteiligen, die kein Geld für schnellere Leitungen haben. Ähnlich sieht dies US-Präsident Barack Obama: Er hatte die FCC im vergangenen November zu einem harten Vorgehen zum Schutz der Netzneutralität aufgefordert.

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