Mi, 23. Mai 2018

"Project Blue Book"

23.01.2015 11:44

Tausende Ufo-Akten der Air Force erstmals im Netz

Gibt es außerirdisches Leben auf der Erde? Das zu beurteilen steht ab sofort jedem Internetnutzer frei: Auf der Website "Project Blue Book" stehen erstmals Zehntausende Berichte über Ufo-Sichtungen durch die US-Luftwaffe zur Einsicht bereit.

Insgesamt 12.618 Ufo-Sichtungen verzeichnetete die US Air Force zwischen 1947 und 1969 unter dem Namen "Project Blue Book". Die meisten davon konnten auf herkömmliche Flugkörper oder Naturphänomene zurückgeführt werden, weshalb das Projekt 1969 eingestellt wurde.

Dem offiziellen Abschlussbericht einer Untersuchungskommission nach soll keines der gemeldeten, untersuchten und beurteilten Ufos jemals eine Gefahr für die nationale Sicherheit der USA dargestellt haben, geschweige denn Anlass zu Spekulationen gegeben haben, dass es sich um bislang unbekannte, außerirdische Technologien gehandelt habe.

701 Vorfälle "unidentifiziert"
Der Glaube an "fliegende Untertassen" hält sich dennoch beharrlich – auch deshalb, weil von den über 12.000 vermeintlichen Ufo-Sichtungen 701 als "unidentifiziert" klassifiziert wurden.

"Project Blue Book"-Akten im Netz
Wer sich selbst ein Bild von den Vorfällen machen möchte, kann dies seit Kurzem auf projectbluebook.theblackvault.com tun. Die Website vereint erstmals alle Dokumente des "Project Blue Book" - in Summe 129.491 Seiten -, die bislang nur auf Mikrofilmen des US-Nationalarchivs in Washington einsehbar waren.

"Da geht etwas Großes vor sich"
Zusammengetragen hat die Dokumente über einen Zeitraum von 15 Jahren der Historiker John Greenwald. Er zeigt sich entgegen der offiziellen Linie der Air Force nach wie vor überzeugt davon, dass "da etwas Großes vor sich geht", wie er gegenüber dem Nachrichtensender CNN verrät. Wie groß, werde noch länger niemand wissen, da die Regierung weiterhin die Regeln festlege und gleichzeitig der Schiedsrichter in diesem "schweren Spiel" sei.

Dokumente geschwärzt
Greenwald ist jedenfalls überzeugt, dass die von ihm zusammengetragenen Ufo-Vorfälle "nur die Spitze des Eisbergs" sind. Vor allem, da viele Passagen der Dokumente geschwärzt wurden. Und wenn das US-Militär einige der unbekannten Flugobjekte schon nicht identifizieren könne, wundert sich Greenwald, wer dann?

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