Fr, 24. November 2017

Start in den USA

28.10.2014 09:14

Apple macht sich mit Bezahldienst Freunde & Feinde

Der neue iPhone-Bezahldienst Apple Pay stößt auf den Widerstand mehrerer großer US-Einzelhändler, die an einem eigenen System arbeiten. Die Drogerieketten CVS und Rite Aid sperrten am Wochenende das Bezahlverfahren.

Apple Pay mit kontaktlosem Bezahlen per Funkchip funktionierte zuvor in den Geschäften von CVS und Rite Aid, obwohl die beiden Handelsketten offiziell nicht an dem Bezahldienst teilnehmen. Sie entwickeln stattdessen gemeinsam mit anderen Einzelhändlern ein System mit dem Namen CurrentC. Zu der Gruppe gehört auch der Supermarkt-Riese Wal-Mart. Man prüfe noch die Optionen bei den mobilen Bezahldiensten, sagte eine Sprecherin von Rite Aid der "New York Times".

Apple Pay war vergangene Woche zunächst nur in den USA gestartet. Bei dem System kann man an der Kasse ein iPhone der neuen Generation an ein Lesegerät mit NFC-Nahfunk halten und die Zahlung mit dem Fingerabdruck auf dem eingebauten Sensor des Geräts statt PIN-Eingabe bestätigen. Über NFC funktionieren auch neue kontaktlose Bankkarten, in den kommenden Jahren sollen die meisten Kassen den Funkstandard unterstützen.

Alibaba-Boss interessiert an Zusammenarbeit
Während Apple Pay in den USA teilweise skeptisch aufgenommen wird, erwarten es Unternehmen aus anderen Ländern mit Spannung. Der Chef der chinesischen Handelsplattform Alibaba, Jack Ma, zeigte beispielsweise bei einem Konferenz-Auftritt Interesse an einer Zusammenarbeit. Zu seinem Konzern gehört der Bezahldienst Alipay mit 300 Millionen aktiven Nutzern. Der ebenfalls anwesende Apple-Chef Tim Cook kündigte später an, er wolle mit Ma diese Woche über verschiedene mögliche Partnerschaften sprechen.

Bei dem vor gut einer Woche zunächst in den USA gestarteten iPhone-Bezahldienst sei in den ersten drei Tagen mehr als eine Million Kreditkarten aktiviert worden, sagte Cook. Wann der neue Apple-Dienst auch in Europa an den Start geht, ist derweil noch unklar.

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