Sa, 18. November 2017

Fürchtet um Daten

06.08.2012 10:10

Apple-Mitbegründer Wozniak findet die Cloud „schrecklich“

Der Mitbegründer des US-Elektronikriesen Apple, Steve Wozniak, steht dem Trend zum sogenannten Cloud Computing sehr kritisch gegenüber. Er sehe "furchtbare Probleme" beim Auslagern von Daten ins Internet, sagte Wozniak am Wochenende in Washington.

Beim Cloud Computing, dem Rechnen in der Wolke, sind Dateien und Programme nicht mehr auf einem lokalen Computer installiert. Sie werden stattdessen ins Internet ausgelagert und laufen auf großen Servern.

"Ich habe wirklich Bedenken, dass alles in die Wolke verlagert wird", sagte Wozniak. "Ich denke, das wird schrecklich. Ich denke, wir werden in den kommenden fünf Jahren furchtbare Probleme damit haben."

Nutzer verlieren die Kontrolle
Wozniak kritisierte, beim Cloud Computing besitze der Nutzer nichts mehr. "Man gibt es vertraglich weg", sagte der Apple-Co-Gründer mit Blick auf die Endnutzervereinbarungen, die Computernutzer akzeptieren müssen. "Je mehr wir in das Web übertragen, in die Wolke, desto weniger Kontrolle haben wir darüber."

Der 61-Jährige, der Apple zusammen mit dem im vergangenen Jahr verstorbenen Steve Jobs gegründet hatte, nahm in Washington an der vorletzten Aufführung des Stückes "Die Agonie und die Extase von Steve Jobs" teil. Es handelt sich um einen zweistündigen Monolog über die Arbeitsbedingungen in den chinesischen Werken, in denen die Apple-Produkte gefertigt werden.

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