Di, 17. Oktober 2017

Ab in die Ferien!

23.06.2015 16:36

Wie die Anreise mit dem Auto angenehm wird

In den Sommerferien breitet sich traditionsgemäß die Blechlawine in alle Richtungen aus - auf geht's in den Familienurlaub! Nicht selten ist der Ferienbeginn aber kein entspannter, denn stundenlanges Staustehen in der größten Hitze kann ganz schön auf die Urlaubsstimmung drücken. Wie Sie sich das ersparen und die Anreise mit dem Auto entspannt wird, erfahren Sie hier.

1. Timing ist alles
Wenn Sie es sich einteilen können, sollten Sie die Hauptverkehrszeiten meiden: Freitagnachmittag ist eine klassische Stauzeit. Vergleichsweise angenehm sind Fahrten in der Nacht, da hier auch keine Lkws unterwegs sind, oder Samstag früh vor Beginn der Stoßzeit. Auch der Sonntag ist - speziell am Vormittag - ein akzeptabler Reisetag.

2. Verkehrsmeldungen verfolgen
Hören Sie sich vor Fahrtantritt die Verkehrsmeldungen genau an und planen Sie Ihre Route entsprechend. Den Staumeldungen des Navis sollte man dagegen nicht blind vertrauen. Denn oft wird wegen dichten Verkehrs, der nur wenige Minuten andauert, gleich eine Ausweichroute vorgeschlagen, die im Endeffekt vielleicht um eine Minute kürzer ist. Informieren Sie sich über aktuelle Baustellenbereiche sowie neuralgische Punkte, an denen der Verkehr oft stockt, und planen Sie dann Alternativrouten. Gut sind Ausweichstrecken über Bundesstraßen - ganz im Gegensatz zu Strecken, die Sie durch viele kleine Ortschaften führen.

3. Wettermeldungen beachten
Auch im Sommer beeinflusst das Wetter einerseits das Verkehrsaufkommen, andererseits aber auch die gefühlte Fahrtdauer. Bei heißem Wetter wird die Fahrt oft trotz Klimaanlage anstrengender. Schüttet es wie aus Kübeln, steigen Stau- wie auch Unfallgefahr. Sind die Wetterprognosen schlecht, versuchen Sie die Fahrt wenn möglich nach vorne oder nach hinten zu verschieben.

4. Geduld
Natürlich können Unfälle den Verkehr immer wieder lahmlegen. Doch statt kopflos über eine unbekannte Route auszuweichen, sollten Sie zunächst etwas Geduld zeigen. Denn wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass bei Staulängen unter zehn Kilometern das Umfahren des Staus meist mehr Zeit kostet als einfaches Abwarten. Nützen Sie die Zeit, um in einer Raststation eine kleine Pause einzulegen. Aber Achtung: Keine illegalen Abkürzungen über den Pannenstreifen - denn das behindert die Rettungskräfte und kann überdies ganz schön teuer werden.

5. Gute Ausrüstung
Sie sollten Ihr Auto vollgetankt und ausreichend Verpflegung an Bord haben. Vor allem Getränke und leichte Speisen gehören ins Gepäck, falls Sie doch einmal steckenbleiben sollten. So überstehen Sie auch einen Stau relativ gelassen. Speziell bei längeren Autofahrten mit Kindern oder Haustieren sind zusätzlich abnehmbare Jalousien für die Seitenscheiben eine gute Investition, um die Hitze während der Fahrt besser abzuhalten.

Auch sollten Sie vor langen Autofahrten das Kfz einem gründlichen Check unterziehen, um allfällige Defekte ausschließen zu können. Der richtige Zeitpunkt dafür ist ein bis zwei Wochen vor dem Urlaubsantritt, damit Sie bei Mängeln noch die Reparatur veranlassen können. Denn nichts stresst so sehr wie eine Panne bei der Fahrt in den Urlaub oder im Ausland.

6. Dresscode: Bequem!
Entscheiden Sie sich für angenehme Kleidung, die luftig ist, nicht einengt und möglichst atmungsaktiv ist, damit Sie sich nicht komplett verschwitzt und erledigt fühlen, wenn Sie ankommen.

7. Verkehrsregeln kennen
Speziell wenn Sie im Ausland fahren, sollten Sie sich über dort geltende Verkehrsregeln und Sanktionen und Mitführvorschriften (Pannenweste, Reservelämpchen etc.) im Vorfeld erkundigen. In manchen Ländern werden schon geringfügige Geschwindigkeitsüberschreitungen zu einem teuren Spaß.

8. Fahrtzeit subjektiv verkürzen
Die Ablenkungsmöglichkeiten sind beim Autofahren naturgemäß eingeschränkt. Die Lieblingsmusik oder ein Hörbuch können aber dazu beitragen, dass die Zeit gefühlt schneller vergeht. Das gilt auch für den Nachwuchs, der zudem mit mobilen Spielen bei Laune gehalten werden kann - etwa mit Brettspielen in Miniaturformat, deren Spielfiguren dank Magneten auch bei der Fahrt an ihrem Platz bleiben.

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