So, 27. Mai 2018

Geschenke-Fehlgriffe

27.12.2011 09:15

500.000 wollen unwillkommene Präsente verkaufen

Strickpullover mit Elchmotiv, Stabmixer, Diät-Bücher, Krawatten: Jeder greift einmal daneben – auch das Christkind. Laut einer aktuellen Studie des Online-Auktionshauses eBay.at planen über 500.000 Österreicher, unwillkommene Geschenke, die heuer unter dem Christbaum lagen, zu verkaufen. Mit dem Erlös sollen die echten Wünsche erfüllt (72%) bzw. die Sparschweine aufgefüllt (36%) werden.

Kein glückliches Händchen bei Weihnachtsgeschenken haben vor allem Verwandte, Eltern und Schwiegereltern bewiesen. Sie zeigten sich bei der Auswahl der Präsente laut eBay am wenigsten geschmackssicher: 13 Prozent der unglücklich Beschenkten geben an, dass die unerwünschten Geschenke von Tanten, Onkels, Cousins etc. kommen. Doch auch Eltern, Schwiegereltern (je 9%) und Freunde (7%) können irren, wenn es um den Geschmack der Lieben geht.

Socken und Haushaltsgeräte besonders unbeliebt
Besonders unbeliebt waren bei den Männern heuer Socken und Unterwäsche (20%), Kosmetikartikel sowie Haushaltsgeräte (je 12%). Bei den Frauen wird das Ranking der furchtbarsten Geschenke unter Österreichs Christbäumen von Haushaltsgeräten (21%) angeführt, gefolgt von Socken und Unterwäsche (18%) sowie Werkzeug (17%).

Verkaufen, verschenken oder behalten
Doch auch wenn beim Auspacken dem Beschenkten das Lächeln im Gesicht kurzzeitig einfriert, haben unbrauchbare Geschenke eine gute Seite - und zwar dann, wenn man sie verkauft und zu Geld macht. 72 Prozent der Österreicher, die unwillkommene Geschenke verkaufen, erfüllen sich mit dem Erlös einen Herzenswunsch. Immerhin jeder Dritte (36%) gab an, das Geld auf die hohe Kante legen zu wollen. 41 Prozent der Österreicher horten ungeliebte Präsente hingegen lieber zu Hause. Fast ein Viertel (23%) schenkt das Präsent einfach weiter.

85 Millionen Euro im Vorjahr fehlinvestiert
Der eBay.at-Weihnachtsstudie zufolge wurden allein im Vorjahr fast 85 Millionen Euro mit guten Absichten in Weihnachtsgeschenke investiert, die bei den Beschenkten so gar nicht gut angekommen sind. Demnach fand zu Weihnachten 2010 jeder Dritte (34%) zumindest einen Fehlgriff unter dem Christbaum. Nur ein Viertel der Österreicher (26%) kann glücklich behaupten, dass das Christkind bei den Geschenken bisher noch nie danebengegriffen hat.

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