Mo, 20. November 2017

Grüne Elektronik

26.05.2010 11:51

Firmen „scheitern an eigenen Umweltzielen“

Einige der großen Elektronikfirmen scheitern an ihren eigenen Umweltzielen: In der 15. Ausgabe des Greenpeace-Ratgebers "Grüne Elektronik", der in der Nacht auf Mittwoch in Japan präsentiert wurde, haben Dell, Samsung und Toshiba Punkteabzüge kassiert.

Alle drei Unternehmen hätten ihre Zeitpläne zur Entfernung von Polyvinylchlorid (PVC) und bromierten Flammschutzmitteln (BFR) aus ihren Produkten wieder zurückgezogen. Der frühere Spitzenreiter Toshiba fiel vom dritten auf den 14. Platz zurück, berichteten die Umweltschützer. Samsung rutschte aus demselben Grund von der siebenten auf die 13. Stelle.

"Die großen Elektronikfirmen können nicht einfach von sich behaupten, umweltfreundliche Produkte herzustellen, solange sie ihre eigenen Versprechen nicht einhalten und somit endlich all die Substanzen beseitigen, die schädliche Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit wie auch die Umwelt haben", sagte Greenpeace-Sprecherin Claudia Sprinz. Die Mitbewerber Apple und Hewlett-Packard (HP) würden ihren Kunden bereits eine Reihe an umweltfreundlicheren Elektronikprodukten bieten.

Die Aufsteiger sind Panasonic (vom zehnten auf den sechsten Platz), Sony (vom siebenten auf den sechsten, gleichauf mit Panasonic), HP (vom elften auf den achten) und Sharp (vom dreizehnten Platz auf den neunten). LG Electronics (LG) fiel von der sechsten auf die zwölfte Stelle zurück, weil Punkte für den mangelhaften Bericht die Energieeffizienz der Firmenprodukte betreffend abgezogen wurden.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden