Unsere Großmütter brauchten für diese Köstlichkeit nicht erst ein Rezept. Butter, Zucker, Eier, Milch und Mehl und noch ein paar kleinere Zutaten werden zu einem Teig verrührt, der sich ohne große Mühe auf einem Backblech verstreichen lässt. Da drauf kommen dann die entsteinten Früchte – Zwetschken im Herbst, Kirschen oder Beeren im Frühsommer und Marillen, wenn die heiße Jahreszeit ihren Höhepunkt erreicht. Staubzucker durfte sich jedes Kind selber nach Belieben drüberstreuen.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Marillen waschen, halbieren und entsteinen.
Für den Teig die Butter, den Feinkristallzucker und den Vanillezucker cremig schlagen und dann die Eier einzeln unterrühren. Das Weizenmehl, das Backpulver und das Salz vermischen.
Anschließend diese Mehlmischung abwechselnd mit der Milch unter die Buttermasse rühren, bis ein glatter Teig entsteht. Den Backofen auf 180° C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Den Teig gleichmäßig auf dem Blech verstreichen. Die Marillen mit der Schnittfläche nach oben leicht in den Teig drücken.
Den Marillenkuchen auf mittlerer Schiene ca. 40-45 Minuten lang backen. Mit der Stäbchenprobeüber prüfen, ob der Teig durchgebacken ist.
Zum Schluss den Kuchen etwas auskühlen lassen und nach Belieben mit Staubzucker bestreuen.
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