Ursprünglich war das die Festtags-Version der Polenta: An gewöhnlichen Tagen diente der kräftigende und zuverlässig satt machende Maisbrei den Bauern Norditaliens pur als Grundnahrungsmittel, allenfalls versehen mit frischen Kräutern von der Weide. Zu besonderen Anlässen wurde dann allerdings ein Fleisch-Ragout gekocht, mit allem, was das Land noch hergab – Zwiebeln, Wurzelgemüse, Lorbeer und Thymian sowie reichlich Tomaten.
Zunächst die Zwiebel, den Knoblauch, die Karotten und die Stangensellerie fein würfeln. Das Olivenöl in einem schweren Topf (Bräter) erhitzen. Dann das Fleisch portionsweise kräftig anbraten, wieder herausnehmen. Nun das Gemüse im selben Topf anrösten, bis es leicht Farbe bekommt.
Das Tomatenmark einrühren und kurz mitrösten. Mit Rotwein ablöschen und einkochen lassen.
Anschließend das Fleisch zurück in den Topf geben, die Tomaten aus der Dose, den Rindsfond, das Lorbeerblatt und den Thymian dazugeben. Mit Salz und frischem Pfeffer würzen. Zugedeckt bei niedriger Hitze ca. 60-70 Minuten lang sanft schmoren, bis das Fleisch weich ist.
Zum Schluss alles noch einmal abschmecken und optional etwas Zucker oder Balsamico-Essig hinzufügen.
Für die Polenta die Gemüsesuppe aufkochen und die Polenta unter ständigem Rühren einrieseln lassen. Die Hitze reduzieren und 20-30 Minuten lang quellen lassen, dabei aber regelmäßig umrühren.
Die Butter und den Parmesan unterrühren und abschmecken. Wer es noch cremiger mag, kann noch etwas Schlagobers einrühren.
Zum Schluss die Polenta und das Ragout auf Tellern anrichten, mit gehackter Petersilie bestreuen und sofort servieren.
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