Jetzt kommt auch noch zu dem bereits prozentuellen Trinkgeld-Vorgaben der Gastro noch eine „freiwillig empfohlene Pauschale“ der Hotellerie hinzu. Geht’s noch? Trinkgeld ist freiwillig und dem Gast selbst überlassen, wenn dieser mit dem Service des Kellners oder der Kellnerin und jetzt noch der Zimmermädchen etc. zufrieden war. Vorschläge oder Aufforderungen dieser Art, sogar mit Prozentangabe, sind ein wenig dreist. Ich weiß nicht, wer die geistigen Eltern dieser Unart sind. Nebenbei sei bemerkt, dass, wenn ich dieser Forderung nachkomme und es ist nichts anderes, diese, da auf Rechnung, versteuert wird, zusätzlich zu der staatlich verordneten Trinkgeldpauschale, welche sowieso jeder Betrieb, je nach Dienstleistungsgewerbe, zu entrichten hat. Und das will ich als Trinkgeldgeber unter allen Umständen vermeiden. Der Staat nascht ohnehin schon überall mit.
Franz Umgeher, Weissenbach /Tr.
Erschienen am Fr, 30.10.2026
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