Eine dahinsiechende Partei entblödet sich nicht (trotz hochgelobter Personalbesetzung), einen krebskranken Minister dazu zu verdonnern, die Partei zu retten, oder besser gesagt, den finanziellen Futtertrog zu erhalten. Ein selbstgefälliger Landeshauptmann hat im eitlen Bewusstsein, seines Sieges sicher zu sein, vor einigen Jahren eine Revolution in der SPÖ angezettelt. Aber wie heißt es: Die Revolution frisst ihre Kinder. Leider hat sich das bewahrheitet. Der Blumentopf mit dem fleischfressenden Monster SPÖ gibt genügend Auskunft, steile Stufen, die in lichte Höhen führen sollten, sind mit dieser Belastung fast nicht zu erklimmen. Viel Glück und Freundschaft, lieber Herr Marterbauer.
Dieter Raidl, Michelhausen
Erschienen am Mi, 28.10.2026
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