Noch unter dem Eindruck der Übertragung vom Heldenplatz am Nationalfeiertag schreibe ich diese Zeilen. Ich kann nur das, was in allen Reden der politisch Verantwortlichen angeklungen ist, unterstreichen: Wir dürfen stolz sein, in diesem Land zu leben! Obwohl viel gejammert und kritisiert wird, gehört unser Heimatland noch immer zu den reichsten und politisch stabilsten Ländern auf dieser Welt, und das soll für nachkommende Generationen bewahrt werden. Aktuelle Bilder aus Frankreich und anderen Ländern zeigen, dass es auch anders aussehen kann. Wie zu erwarten, hat auch die Kritik der FPÖ, deren Parteiobmann Kickl durch Abwesenheit am Heldenplatz geglänzt hat, nicht lange auf sich warten lassen. Sie zeigt einmal mehr, dass Appelle an die wahlberechtigte Bevölkerung mehr als angebracht sind. Nie soll unser schönes Land von Menschen regiert werden, die Aggressoren wie Russland huldigen, Europa im Gegenzug schlechtreden, außer lauter Kritik nichts anzubieten haben und sich allmählich zum Vorbild für andere rechte Parteien in Europa mausern. Der Vormittag am Heldenplatz hat es wieder gezeigt: Österreich darf nicht von der Demokratie abrücken, auf die wir seit über 70 Jahren aufbauen. Deshalb müssen wir wachsam sein und uns vor selbst ernannten „Volkskanzlern“ schützen. Die unselige Zeit der Volkstümelei ist Gott sei Dank vorüber. Es lebe unser Österreich!
Reinhard Scheiblberger, Niederranna
Erschienen am Mi, 28.10.2026
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