Der Weltspartag ist etwas mehr als 100 Jahre alt. Auch wenn Sparen inzwischen etwas anders aussieht als früher, die finanzielle Vorsorge war, ist und bleibt trotzdem sinnvoll. In den meisten Medien wird der Weltspartag mehr oder weniger vergessen – oder für nicht sehr wichtig erachtet. Liebe Leser, erinnern Sie sich noch, als die Kinder am Weltspartag vom „Sparefroh“, vom „Hippo“ oder von der „Sumsi“ begrüßt wurden, wenn sie ihr Erspartes zur Bank gebracht haben? Apropos Sparen und Staat: Seit man über das Ausmaß des österreichischen Schuldenberges Bescheid weiß, wird von der Regierung nur noch über Sparpakete informiert, welche die Steuerzahler, die Kranken, die Pflegebedürftigen und die Pensionisten betreffen. Hat man schon einmal über Einsparungen vor der Haustür der Staatsspitze nachgedacht? Übrigens, die privaten klassischen Sparformen wie das Sparbuch und die Bausparverträge bekommen immer häufiger Konkurrenz von anderen Sparformen. Denn bereits mehr als ein Drittel der Österreicher soll in Wertpapiere investieren. Ein Finanzexperte meint dazu, dass die Österreicher falsch sparen, denn auf Sparbüchern verdampfen Milliarden. Wir sollten daher besser einen Weltinvestitionstag feiern. Die Österreicher legen laut einer Umfrage ihr erspartes Geld nur noch aus Sicherheitsgründen auf ein Sparbuch und nicht we-gen der Zinserträge. Ne-ben Wertpapieren ist besonders der Goldkauf eine langfristige Anlage.
Mag. Anton Bürger, per E-Mail
Erschienen am Mi, 28.10.2026
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