Die ewigen Obmann-Diskussionen in SPÖ und ÖVP kann man mit einem praktischen Beispiel vergleichen: Wenn man ranzige Butter in ein frisches Glas gibt, wird sie deswegen nicht besser. Was bedeutet das? Wenn sich die Parteien nicht endlich auf Themen konzentrieren, in eine Richtung gehen und in der Regierungsarbeit etwas weiterbringen, nützt auch ein „neuer Kopf“ nichts. Auch nicht außer Acht lassen darf man das Regierungsabkommen, wo sie sich gegenseitig die Hände gebunden haben. Überschriften ohne Inhalte genügen nicht. Expertengruppen, deren Ergebnisse nicht umgesetzt werden, sind nichts als heiße Luft und kosten Geld. Wie soll da ein „neuer Kopf“ plötzlich Wunder bewirken?
Helga Reiter, Linz
Erschienen am So, 20.9.2026
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