Salzburger Liga

Doppel-Feiertag in Eugendorf, Bürmoos rettete 3:3

Sport
19.09.2026 21:54

Der Samstag der achten Salzburger Liga-Runde geizte nicht mit Toren. Gleich 28 Stück fielen an fünf Spielorten. Während Bürmoos in Bramberg erstmals Federn ließ, aber spät ein Remis holte, feierte Eugendorf beim 7:1 gegen Neuling ATSV einen mehrfachen Feiertag.

Man merkt jetzt, dass sich die Mannschaft findet“, war Eugendorf-Trainer Florian Königseder die Erleichterung nach dem Bestschießen anzumerken. „20 Minuten haben wir sehr gut reingefunden, dann den Faden verloren.“ Sollte egal sein. Nach dem Pausen-2:1 fuhren die Flachgauer mit dem Stadtklub Schlitten. Am Ende fixierte ein Dreierpack von Teufl den 7:1-Sieg. „Perfekt, weil wir heute Oktoberfest und Einstandsfeier haben“, grinste der Trainer. Der anmerkte: „Man hat gemerkt, dass sie nicht ganz fit sind. Das hat uns in die Karten gespielt.“

Dreimal Rückstand aufgeholt
Gut lachen hatte auch Bürmoos-Coach Valentino Jovic nach dem 3:3 in Bramberg. Vor dem Match beim Dauerrivalen hatte eine Grippewelle das Team lahmgelegt. „Drei haben sogar durchgespielt, die am Donnerstag noch Fieber hatten.“ Weil man dreimal einen Rückstand egalisierte, nahm man nach längerem wieder einen Punkt aus dem Oberpinzgau mit. „Gefühlt ein Sieg“, freute sich der vom Urlaub eben erst zurückgekehrte Obmann Robert Eckschlager daheim mit. „Es ist immer hitzig gegen sie, aber alle sind auf ihre Kosten gekommen“, meinte Bramberg-Obmann Martin Innerhofer. Schwacher Trost: Immerhin konnte man als Erster den Flachgauern Punkte kosten. 

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Das erlebt man nur gegen Bürmoos. Da würde kein Spieler irgendwen grüßen. Sie haben eben provokante Typen drin und dann hast du die ganze Zeit Nickligkeiten.

Bramberg-Boss Innerhofer erklärt die Rivalität mit Bürmoos

Ganz spurlos endete die Hassliebe zwischen beiden Klubs, die sich lange Zeit durch für die jeweiligen Gäste stets ungünstige Anpfiffzeiten ausgezeichnet hatte, aber nicht. Am Ende sah Bürmoos-Akteur Avdic die Ampelkarte. „Es waren unglückliche Entscheidungen dabei, da wäre es dann fast eskaliert. Da ist selbst unser Kapitän nicht ruhig geblieben. Bei dem musst du das erstmal schaffen“, erläuterte Innerhofer. 

Schwachstelle erneut genutzt
Derweil bogen die Seekirchen Juniors im Aufsteigerduell Berndorf mit 4:0. „Vor der Pause haben sie voll mitgehalten“, wusste Coach Patrick Schöberl. Aber ein abgeluchster Ball unmittelbar nach Wiederanpfiff führte zur Blitzführung. „Wir haben schon im Frühjahr zwei Tore aus der Distanz erzielt, weil der Torwart so hoch steht.“ Diesmal überhob ihn Ibertsberger aus 25 Metern. Dank Pagitsch-Doppelpacks und eines weiteren Treffers des vom Verletzungspech verfolgten Wagner wurde es am Ende ein 4:0. „Die Heimserie geht weiter. Das ist mittlerweile richtig geil“, grinste Schöberl, der zuletzt vor über einem Jahr zu Hause nicht als Sieger vom Platz ging.

Bereits zuvor fertigte Anif Henndorf auswärts mit 5:1 ab. Ganz so eindeutig war die Partie jedoch nicht. Die Gäste gingen schnell mit 2:0 in Führung (Tore durch Jukic und Hödl vom Elferpunkt), noch in Halbzeit eins konnten die Wallerseer durch Posokhov den Anschlusstreffer erzielen. „Es hätte in beide Richtungen gehen können, in Halbzeit zwei hatten wir dann aber eine sehr starke Phase“, erklärte Anif-Coach Lukas Schubert. Und in dieser sorgten Ramos, Rexhepi und ein Eigentor von Tittler für den 5:1-Endstand.

Elfer sorgten für Diskussionen
Einen Auswärtserfolg feierte indes auch der SAK. Der Stadtklub jubelte bei Golling über ein 3:1. Für Diskussionen sorgten allerdings zwei Elfmeter. Gollings Mitterlechner verwertete einen davon zum 1:1, Leibetseder sorgte davor für die SAK-Führung. Den zweiten Strafstoß verwandelte Perlak zum 2:1 für die Nonntaler, Herbst erzielte das 3:1. „Es war ein ausgeglichenes Spiel, der SAK war aber stabiler“, resümierte Gollings Übungsleiter Philip Buck.

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