An die Polit-Spitze Österreichs: Die „Krone“-Schlagzeile vom 12. 9. lehrt mich das Schaudern. Bis zu 2,50 Euro pro Liter Sprit. Als ich zum Autofahren begonnen habe (1985), kostete der Liter im Schnitt ca. 9 Schilling, umgerechnet waren das etwa 67 Cent. Damals zahlte man für eine 70-Liter-Tankfüllung rund 630 Schilling (ca. 45 Euro). Heute bezahlt man für 70 Liter rund 175 Euro, umgerechnet ca. 2400 Schilling, also fast das Vierfache mehr. Ich verdiente damals um die 14.000 Schilling pro Monat. Wäre das schön, wenn auch ich heute das Vierfache verdienen würde, der Spritpreis wäre kein Problem. Bei einem Monatsgehalt von 20.000 bis 25.000 Euro inkl. Chauffeur (und sonstigen Sonderstellungen) würde ich das auch nicht spüren. Bei einem Arbeitsweg aber von 800 km monatlich zahle ich nun eineinhalbmal so viel wie vor zwei (!) Jahren. Von 90 Euro bin ich nun auf 230 Euro für dieselbe Strecke. Wann machen Sie endlich die Augen auf, Hr. Stocker, Hr. Babler und Fr. Meinl-Reisinger? Wenn nicht jetzt, dann werden sie euch spätestens bei der nächsten Wahl geöffnet. Vom Volk nicht gewählt, aber drüberfahren über die Steuerzahler wie ein Hurrikan, dass es sogar das letzte Geld aus den Taschen zieht.
Hans Schleimecker, Hallein
Erschienen am So, 13.9.2026
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