Während der Tirolerliga-Partie zwischen dem SC Mils und dem SV Wörgl stürmten am Samstag gegen Ende des Spiels schwer bewaffnete Polizeibeamte das Spielfeld. Grund dafür war eine Meldung bei der Polizei, wonach sich ein bewaffneter Mann im Großraum Milser Sportplatz aufhalten soll.
Der Sport rückte zwischen Mils und Wörgl in der 88. Minute in den Hintergrund – schwer ausgerüstete Polizisten mit Maschinengewehren und Schutzwesten stürmten plötzlich das Spielfeld. Personen, auf die eine Beschreibung des Unbekannten zumindest teilweise zugetroffen haben soll, wurden durchsucht.
„Scheinbar soll eine Person mit Schusswaffe herumgelaufen sein“, erklärte Mils-Trainer Christoph Klinger. „Ich hörte Knallgeräusche, konnte diese aber nicht zuordnen. Möglich, dass diese vom Spielplatz nebenan kamen.“ Das Spiel wurde nach fünf Minuten wieder fortgesetzt – Endstand zwischen beiden Mannschaften 1:1.
Weitere Meldung ging bei Polizei ein
Kurze Zeit später gab es laut Polizei die nächste Anzeige. In Hall habe jemand ebenfalls gemeldet, eine bewaffnete Person gesehen zu haben. Erneut wurde mit mehreren Streifen gefahndet.
„Wir nehmen solche Meldungen natürlich sehr ernst“, betont Polizei-Pressesprecher Stephan Eder. Beide Fahndungen seien schlussendlich ergebnislos geblieben, man habe auch keine Waffe gefunden, sagte Eder.
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