Vizekanzler Babler ist jetzt in die Schusslinie der FPÖ geraten, weil sein Vater wegen einer Operation in einem Wiener Spital angeblich vorgereiht wurde. Wenn dem so wäre, dann ist diese Protektion natürlich zu verurteilen. Sollte jedoch, wie aus dem betreffenden Krankenhaus erklärt wurde, eine Behandlung dringend notwendig gewesen sein, dann ist die gespielte Empörung über diese angebliche „Bevorzugung“ lediglich eine politische Kleingeldsammlerei und das Ganze wäre nur ein Schuss ins Leere.
Franz Weinpolter, per E-Mail
Erschienen am So, 6.9.2026
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