Die Umstellung auf Winterzeit sorgt einmal mehr für Diskussionen. In der Nacht von 24. auf den 25. Oktober werden die Uhren um eine Stunde auf die Normalzeit (MEZ) zurückgestellt. Jetzt fordern mehr als 40 EU-Abgeordnete aus 15 EU-Ländern, darunter auch aus Österreich, und sechs politischen Fraktionen die EU-Verkehrsminister auf, die vom EU-Parlament bereits 2019 geforderte, im Rat der EU-Länder aber blockierte Abschaffung der Zeitumstellung erneut zu diskutieren. Das 2018 bei einer EU-weiten Umfrage und 2019 mit Mehrheit in der EU-Kommission beschlossene Ende der nervenden Zeitumstellung scheiterte bisher an der Uneinigkeit der Mitgliedsstaaten. Die Länder finden immer wieder Ausreden und es stellt sich die Frage, wie ging es den Menschen vor der Einführung der Sommerzeit aufgrund der Ölkrise in den 1970ern? Nach Aussage von Experten bringt vor allem die Umstellung jedes Mal eine Art Jetlag, welche die „innere Uhr“ der Menschen aus dem Takt bringt. Unser Körper braucht ein paar Tage, um sich an den geänderten Ablauf zu gewöhnen. Zweifel gibt es auch an der Behauptung, dass durch die Zeitumstellung ein Energiespareffekt erzielt werden kann. Ob die Länder nach dem neuerlichen Anlauf endlich eine gemeinsame Lösung finden werden, steht in den Sternen!
Mag. Hans Rankl, St. Pölten
Erschienen am Fr, 23.10.2026
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