Bei der ÖVP ist es immer das Gleiche: Da wird ein neuer Mann Bundeskanzler, weil andere zu feige waren, den Job zu übernehmen. Und jetzt, da die Umfragewerte miserabel sind, sägt man an dessen Stuhl, obwohl die vorigen ÖVP-Politiker, beginnend unter Kurz, diese Misere verursacht haben. Die Finanzminister waren die letzten Jahrzehnte immer von der ÖVP. Wenn jetzt Frau Köstinger, die Busenfreundin von Herrn Kurz, als Nachfolgerin genannt wird, sieht man die interne Zerrissenheit der Partei. Bei der SPÖ ist es nicht besser. Wer hat denn am lautesten geschrien gegen Herrn Faymann? Herr Babler. Jetzt ist er laut Medien der schlechteste Parteichef der SPÖ, aber die SPÖ hat derzeit keinen Besseren außer Herrn Zeiler. Da aber der Wiener Bürgermeister Ludwig immer mitspielen will und seine Macht ausnützt, wird sich zeigen, wann Herr Babler gestürzt wird. Das Ganze ist ein Trauerspiel mit einem Gewinner, der nichts zu tun braucht, nämlich der FPÖ.
Paul Glattauer, Traiskirchen
Erschienen am Do, 3.9.2026
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