50 Euro geben die Wiener im Schnitt für Halloween aus – davon profitieren vor allem lokale Betriebe. Die „Krone“ besuchte das Verkleidungsgeschäft „Faschingsprinz“. Besonders ein Trend stach dabei heraus.
Wenn am 31. Oktober kleine Hexen und Vampire von Tür zu Tür ziehen, freut sich auch der Handel. Denn Wiener lassen heuer durchschnittlich 50 Euro für Süßigkeiten, Dekoration und Kostüme springen, wie eine Erhebung im Auftrag der Wirtschaftskammer Wien zeigt.
Wer sich die Zahlen aber genauer anschaut, dem fällt auf: Die Ausgaben pro Person sind genauso hoch wie vergangenes Jahr, und das trotz Inflation. Dass der Umsatz dennoch von 16 Millionen auf 20 Millionen steigt, dürfte damit zusammenhängen, dass heuer mehr Menschen mitfeiern.
Wiens Handelsobfrau Margarete Gumprechtfreut: „Bemerkenswert ist, wie selbstverständlich das Fest für die junge Generation geworden ist: Zwei Drittel der unter 30-Jährigen feiern. Damit ist Halloween auch für den Handel zu einem wichtigen Konsumanlass geworden.“
Diese Kostüme liegen voll im Trend
Das Geld, das Wiener für das Gruselfest ausgeben, bleibt vor allem in lokalen Geschäften: 85 Prozent der Konsumenten, wollen vor Ort einkaufen, lediglich 38 Prozent bestellen auch online.
Auch in dem Kostümgeschäft Faschingsprinz in der Taborstraße im zweiten Bezirk wird das spürbar. Wie jedes Jahr um diese Zeit herrscht hier ein reges Treiben. Doch welche Kostüme sind heuer im Trend?
Mitarbeiter David Finster erklärt, dass bei Kindern vor allem Verkleidungen wie Ninja, Massenmörder und Clowns hoch im Kurs seien. Wobei Mädchen am liebsten zum Prinzessinnenkleid greifen würden. „Erwachsene kaufen aber immer mehr klassische Faschingskostüme, also so gar nicht gruselig“, so Finster zur „Krone“.
Das Halloween-Geschäft verteilt sich jedoch auf viele Branchen. Neben Verkleidung, werde auch Kürbisse, Spielwaren, Deko- und Drogerieprodukte vor dem 31. Oktober deutlich mehr verkauft.
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