Um eine religiöse Debatte zu unterbinden, sollte man in der Schule generell jegliche Kopfbedeckung, von Kappe oder Mütze über Kippa und Turban bis Kopftuch, untersagen, da sie völlig unnötig sind. Da das Kopftuch laut Koran keine religiöse Pflicht, insbesondere für Kinder, sondern lediglich eine Tradition darstellt, ist die Frage der religiösen Einschränkung obsolet. Die Kopftuchdebatte generell aber wäre schnell beigelegt und man könnte mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen, wenn man bis zur Matura Schuluniformen verpflichtend in allen Schulen in der Verfassung verankert. Damit ließen sich einerseits der Druck des Markenzwanges und die dadurch erfolgenden Ausgrenzungen verhindern, die religiöse Zuordnung vermeiden und auch überschießende Modeeskapaden (bauchfreie Tops etc.) verhindern. Die Schule als Hort der Einheit und des unbeschwerten Lernens, so einfach wäre das. Anstatt halber Sachen sollte man in dieser Regierung endlich Nägel mit Köpfen machen.
Anita Hell, Jenbach
Erschienen am Di, 1.9.2026
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