Sehe ich in Österreich Frauen mit Hidschab, überkommt mich ein mulmiges Gefühl. Es erinnert mich an muslimische Frauen, die nicht aus ihren Heimatländern flüchten konnten, in denen sie unterdrückt, gefoltert oder gar ermordet werden, weil sie das Kopftuch nicht korrekt tragen. Für mich sind Hidschabs Stinkefinger, die ausdrücken: „Seht her, meine Familie ist vor menschenverachtender Behandlung aus der Heimat geflohen, ihr habt uns aufgenommen, Ausbildung oder Studium finanziert, aber wir wollen nicht so sein wie ihr dekadenten Christen. Wir tun, was wir wollen, ihr könnt uns mal.“ Dasselbe beim Burkini. Muslimische Frauen, die provokant darauf bestehen, voll angezogen in unseren Schwimmbädern herumplanschen zu dürfen, wären besser beraten, sich zu Hause unter die kalte Dusche zu stellen, um sich zu erfrischen und abzukühlen. Ich denke, man kann seinen Glauben auch kundtun ohne diese Frauen unterdrückenden Symbole.
Regina Gerold, Mautern
Erschienen am Mo, 31.8.2026
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