Das freie Wort

Über eine Milliarde Körberlgeld – und.

.die Regierung kassiert mit. Mit Wut lese ich den Artikel vom 29. 8. „Über eine Milliarde Euro Körberlgeld für Öl-Multis“. Da wird uns schwarz auf weiß bestätigt, was jeder Autofahrer an der Zapfsäule längst spürt: Wir werden schamlos abgezockt! 38 Cent mehr pro Liter Diesel seit Kriegsbeginn. 13 Cent davon macht der Rohölpreis aus, okay. Aber 20 Cent reiner Aufschlag für die Öl-Multis und 5 Cent extra für den Staat! Bisher 654 Millionen Euro mehr, bis Jahresende 1,1 Milliarden Euro, die uns aus der Tasche gezogen werden. Das ist kein Markt, das ist organisierte Abzocke. Und was macht unsere Regierung? Sie verdient kräftig mit! 5 Cent pro Liter mehr an Steuern und Abgaben fließen direkt in die Staatskasse. Über jede Preissteigerung freut sich der Finanzminister. Je mehr die Öl-Konzerne aufschlagen, desto mehr kassiert der Staat mit. Kein Wunder, dass man untätig im Regen stehen gelassen wird! 85% der Menschen sagen laut „Krone“-Voting: Ja, die Regierung tut zu wenig. Worauf wartet man noch? Wo ist die angekündigte Übergewinnsteuer für die Ölkonzerne? Wo ist der Eingriff bei den Spritpreisen? Nichts passiert. Man schaut zu, wie Pendler, Familien und kleine Firmen ausgepresst werden, während Konzerne und Staat sich die Taschen füllen. Steigende Rohölpreise werden sofort weitergegeben, sinkende kommen nie an. Das nennt das Momentum Institut „überhöhte Aufschläge“. Ich nenne es Wucher auf Kosten der Bevölkerung in einer Krise. Schämen Sie sich, meine Damen und Herren in der Regierung! Sie lassen uns im Regen stehen und halten auch noch die Hand auf.

Gerhard Unterberger, Linz

Erschienen am So, 30.8.2026

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