Putins Krieg in der Ukraine hinterlässt in der russischen Wirtschaft Spuren der Erschöpfung, meinte Kurt Seinitz neulich in seiner Kolumne. Nun wird es auch für das russische Volk immer ungemütlicher. Die Bürger werden langsam auf harte Zeiten vorbereitet. Treibstoff und Leben könnten knapp und teuer werden, sogar ihre Ersparnisse sind nicht mehr sicher. Wenn sie Pech haben, krallt sich der Staat auch noch die mühsam ersparten Rubel. Wie man hört, plündern immer mehr Menschen ihre Konten und bringen die Kohle in Sicherheit. Wer kann, schafft sein Geld ins Ausland. Das sollte auch uns zu denken geben, vor allem wenn man uns das Bargeld wegnehmen will. Wenn ein Staat mit dem Rücken zur Wand steht, sind ihm die Bürger völlig wurscht. Dann bedient er sich ungeniert an ihren Vermögen.
Werner Schupfer, Attnang-P.
Erschienen am Sa, 22.8.2026
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