Spanien wird zur undichten Stelle der Union. Nachdem Griechenland, Osteuropa und Italien die Außengrenzen zunehmend unter Kontrolle gebracht haben, prescht Spanien vor und sorgt für eine weitere Einwanderungskonjunktur. Auf die Legalisierungswelle von illegalen Migranten, mindestens 500.000, aber es könnten auch wesentlich mehr sein, eine Million oder darüber, folgt der zugelassene Sturm von Einwanderern auf die nordafrikanische Exklave Ceuta. Selbst wenn die meisten von den Zigtausenden wieder nach Marokko zurückkehren, bleibt ein weiterer Migrationsschub. Und in Zukunft besteht die Gefahr, dass die Menschen nach der Massenlegalisierung vollständig eingebürgert werden und sich als EU-Bürger problemlos auf die gesamte Union verteilen können.
Mag. Martin Behrens, Wien
Erschienen am So, 2.8.2026
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