Vor wenigen Tagen noch sprach sich Christoph Leitl in den Leserbriefen für eine Rückkehr zu offenen Grenzen innerhalb der EU aus. Wichtig wäre nur, dass die Außengrenzen der EU gut geschützt seien. Nun, die Realität hat schnell den, zugegebenermaßen schönen, Traum eingeholt: Offenbar haben mehrere tausend nordafrikanische Migranten die auf afrikanischem Boden befindliche, aber zu Spanien gehörende Exklave Ceuta regelrecht gestürmt. Und glaubt man den Bildern, handelt es sich wieder mal fast ausschließlich um junge Männer der Altersgruppe 15–25. Mit diesem „Sturm auf Ceuta“ kommen die allzu oft kaum ausgebildeten Migranten aber ohnehin den Bestrebungen der sozialistischen Regierung in Madrid entgegen. Diese will ja gleich den Status von 500.000 Einwanderern legalisieren. Was tun? Wenn schon einzelne EU-Staaten in unverantwortlicher Weise eine Masseneinwanderung aus afro-arabischen Staaten zulassen, wird uns nur die Möglichkeit bleiben, unsere eigenen nationalstaatlichen Grenzen zu schützen. Dazu braucht es eine Regierung, die Brüssel auch mal die Stirn zu bieten bereit ist – und den Willen zur „Festung Österreich“.
Mag. Peter Terzer, Hainfeld
Erschienen am Sa, 1.8.2026
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